{"id":2870,"date":"2023-11-13T09:55:50","date_gmt":"2023-11-13T08:55:50","guid":{"rendered":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/?post_type=reflection&#038;p=2870"},"modified":"2023-12-15T09:02:16","modified_gmt":"2023-12-15T08:02:16","slug":"reflexion-der-situation-keine-waffel-fuer-mia","status":"publish","type":"reflection","link":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/reflection\/reflexion-der-situation-keine-waffel-fuer-mia\/","title":{"rendered":"Reflexion der Situation &#8222;Keine Waffel f\u00fcr Mia&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Reflexion der Situation \u201eKeine Waffel f\u00fcr Mia\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In der beschriebenen Situation <em>\u201eKeine Waffel f\u00fcr Mia\u201c <\/em>zeigen sich unterschiedliche Themenbereiche, welche aus kindheitswissenschaftlicher Sicht sehr interessant sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Bei der Analyse der Situation wurde im Sinne der Dokumentarischen Methode vorgegangen: Im ersten Schritt wurden Besonderheiten der Situation markiert und der Frage nachgegangen <em>Was <\/em>geschrieben wird. Im zweiten Schritt wurden die besonderen Textabschnitte und S\u00e4tze anhand der Frage danach analysiert, <em>wie <\/em>geschrieben wurde. Dabei sind verschiedene Themenbereiche aufgefallen, die geb\u00fcndelt behandelt wurden. Um die Darstellung k\u00fcrzer und besser lesbar zu machen, soll der Schritt der Wiedergabe des Inhalts in dieser Reflexion insoweit \u00fcbersprungen werden, als dass die Beschreibung des <em>Was <\/em>in Verbindung mit der Beantwortung des <em>Wies <\/em>erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Folgende Themenbereiche wurden bei der Analyse ber\u00fccksichtigt: Die generationale Ordnung bzw. das generationale Machtverh\u00e4ltnis, das Bild vom Kind in der Einrichtung Kindergarten sowie Vorstellungen von guter Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die generationale Ordnung wird an unterschiedlichen Punkten sichtbar, jedoch vor Allem dann, wenn im Text vom Verh\u00e4ltnis zwischen Autor*in und dem Kind sowie zur Fachkraft die Rede ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Unter generationaler Ordnung versteht man in den Kindheitswissenschaften die \u201ekomplexe Menge sozialer (relationaler) Prozesse, durch die einige Personen zu &#8222;Kindern&#8220; gemacht bzw. \u201ekonstruiert\u201c werden, w\u00e4hrend andere zu &#8222;Erwachsenen&#8220; gemacht oder &#8222;konstruiert&#8220; (Alanen 2005, S. 79). Kinder und Erwachsene werden als generationale Kategorien verstanden. d.h., sie agieren von bestimmten wechselseitig zugeschriebenen Positionen aus. Im Prozess des <em>generationing <\/em>reproduzieren und ver\u00e4ndern sie ggf. das derzeit bestehende Verh\u00e4ltnis (vgl. Hengst &amp; Zeiher 2005, S. 19).<\/p>\n\n\n\n<p>So hat die Fachkraft \u2013 als Person, welche \u00e4lter und mehr Arbeitserfahrung hat als der*die Praktikant*In \u2013 ganz eindeutig das letzte Wort, was sich insbesondere im dritten Absatz (Zeile 10-11) und sp\u00e4ter nochmal im n\u00e4chsten Absatz (Zeile 15-18) zeigt. Sie nutzt ihre Autorit\u00e4t nicht nur dem Kind gegen\u00fcber, sondern geht dar\u00fcber hinaus auch nicht auf das Kind ein, wenn er*sie sagt <em>\u201eMia, h\u00f6r auf zu weinen und fang mit dem Essen an. Dir hat keiner was getan\u201c<\/em> (Zeile 11f.).<\/p>\n\n\n\n<p>In dem dritten Absatz fragt die Fachkraft nicht nach den Handlungsmotiven des*der Praktikanten*In, sondern interpretiert das Holen der Waffel aus dem Rucksack und deren \u00dcbergabe an Mia als Affront gegen die Einstellung der Einrichtung. Dies wird mit dem Satz <em>\u201eIn unserer Einrichtung legen wir einen gro\u00dfen Wert auf gesunde Ern\u00e4hrung und das wissen die Eltern auch!\u201c<\/em> (Zeile 16ff.) deutlich, da die Fachkraft auf eine anscheinend kommunizierte Leitlinie der Einrichtung hinweist, welche sowohl den Eltern als auch dem*der Praktikant*In bekannt sein sollte. Dem geht offenbar sowohl ein \u00dcbereinkommen der Fachkr\u00e4fte dar\u00fcber voraus, was in der Einrichtung als gesunde Ern\u00e4hrung bezeichnet wird, als auch die \u00dcbermittlung dieser Einstellung an die Eltern und eine entsprechende normative Erwartung an die Eltern, wobei dies bei einem anderen Kind nicht so eng gesehen und durchgesetzt wird (Z. 2f.). Auf das Thema \u201eGesunde Ern\u00e4hrung\u201c werde ich sp\u00e4ter jedoch nochmal genauer eingehen. An dieser Stelle ist das Verh\u00e4ltnis zu den Eltern sehr interessant, da die Einrichtung und in dieser die Fachkr\u00e4fte Einfluss auf die Erziehung der Eltern nehmen, wenn Vorschriften gemacht und Werte \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einrichtung beansprucht also Autorit\u00e4t und Macht und sucht das Verhalten der Familien zu beeinflussen und zu normieren. So verk\u00f6rpert die Einrichtung einerseits eine historisch gewachsene institutionalisierte Macht, welche sich durch Entpersonalisierung, Formalisierung und Integrierung auszeichnet und durch welche sich die Macht verfestigt hat. Das bedeutet, dass Macht nicht l\u00e4nger an Personen, sondern an Positionen gebunden ist, Regeln und Rituale eingef\u00fchrt wurden, sowie Macht und die soziale Ordnung in der Einrichtung voneinander abh\u00e4ngig sind und sich gegenseitig sichern. Andererseits hat die Fachkraft autoritative Macht, da sie die Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr das Handeln des*der Praktikant*In setzt und diesen gefolgt wird. (vgl. Popitz 1986, S. 38ff.)<\/p>\n\n\n\n<p>Da nicht von einem Gespr\u00e4ch mit den Eltern berichtet wird, in welchem erkl\u00e4rt wird, warum die Waffel am Ende des Tages noch in Mias Brotdose ist oder ein Hinweis erfolgt, dass das Mitbringen oder der Verzehr von Waffeln in der Einrichtung nicht gern gesehen werden, deutet an, dass sich die Einrichtung den Eltern gegen\u00fcber nicht als rechenschaftspflichtig daf\u00fcr sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint, als f\u00fchle sich die Fachkraft von dem*der Praktikant*In angegriffen, als der*die Praktikant*In die Waffel aus dem Rucksack holt und auf das Weinen von Mia eingeht, obwohl das Problem f\u00fcr die Fachkraft mit dem bereits zitiertem Satz aus Zeile 11f. bereits gel\u00f6st zu sein scheint. F\u00fcr den*die Praktikant*In wird in dem Moment jedoch klar, dass der Deal, morgens mit Mia geschlossen, durch das Einschreiten der Fachkraft unwirksam geworden ist und die eigene Handlungsstrategie nicht zu verwirklichen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fachkraft schreibt dem*der Praktikant*In vor, die Waffel wieder zur\u00fcck in Mias Rucksack zu bringen und ihre Aktion r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Durch die Aufforderung positioniert sich die Fachkraft wieder als Autorit\u00e4t. Da der*die Praktikant*In nicht darum gebeten wird, sondern dies als Aufforderung aufnimmt und dieser ohne Widerworte nachkommt, zeigt sich die Anerkennung dieser Autorit\u00e4t. Der*die Praktikant*in handelt in diesem Moment entgegen der eigenen \u00dcberzeugung und unterwirft sich den Vorgaben der Fachkraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies dr\u00fcckt sich auch in der Frage aus, ob er*sie sich mehr f\u00fcr Mias Interessen h\u00e4tte einsetzen sollen. Dies w\u00e4re aus Sicht einer anwaltschaftlichen Vertretung des Kindes sehr zu begr\u00fc\u00dfen gewesen. Da im Nachhinein nicht das Gespr\u00e4ch mit der Fachkraft gesucht wurde, um in einem ruhigen Moment nochmals \u00fcber die Situation zu sprechen, \u00e4ndert sich auch am Machtverh\u00e4ltnis zwischen Praktikant*In und Fachkraft nichts. Die Situation h\u00e4tte ebenfalls gut in einer Teamsitzung oder im Sinne einer Kollegialen Fallberatung als Gespr\u00e4chsanlass genommen werden k\u00f6nnen. Hier w\u00e4re es gut, wenn es in der Einrichtung ein Qualit\u00e4tsmanagement geben w\u00fcrde, zu welchem regelm\u00e4\u00dfige Teambesprechungen, Kollegiale Fallberatung oder auch externe Supervision m\u00f6glich w\u00e4ren, um sowohl \u00fcber einen wertsch\u00e4tzenden Umgang sowie \u00fcber Regeln und den Umgang mit Ausnahmen oder Regelverst\u00f6\u00dfen auszutauschen und eine gemeinsame Richtschnur zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Durchsetzen der Regel \u201eIn der Einrichtung gibt es ausschlie\u00dflich gesunde Ern\u00e4hrung\u201c gegen\u00fcber Mia und dem anderen Kind, welches als Kontrast genannt wird, da es jeden Tag \u201eM\u00fcsli, Kuchen oder Schokoriegel\u201c in der Einrichtung isst (Z.2f.), zeigt sich ein gewisser Doppelstandard. Zwar hei\u00dft es im Text, dass die Eltern des Kindes von der Missbilligung dieser Ern\u00e4hrung der Fachkr\u00e4fte wissen. Trotzdem darf dieses Kind die mitgebrachten Dinge essen, w\u00e4hrend Mias Waffel aktiv weggenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diesen Kontrast wird ebenfalls deutlich, wie das Fr\u00fchst\u00fcck im Kindergarten organisiert wird: Die Kinder bringen ein Fr\u00fchst\u00fcck von zu Hause mit. Dadurch ist fraglich, woher die Fachkr\u00e4fte diese Autorit\u00e4t bekommen, diesem Fr\u00fchst\u00fcck Regeln vorzuschreiben, da sie ja nicht f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck zust\u00e4ndig sind. Es gibt in anderen Kinderg\u00e4rten das Modell, dass das Fr\u00fchst\u00fcck vom Kindergarten gestellt wird, sodass die Einrichtung Einfluss darauf nehmen kann, was angeboten wird und was nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Mia ist unklar, inwieweit sie mitbekommt, dass das andere Kind ein s\u00fc\u00dfes Fr\u00fchst\u00fcck essen darf und ihre Waffel entzogen wird und ihr Standardfr\u00fchst\u00fcck \u2013 bestehend aus Vollkornbrot mit K\u00e4se oder Wurst \u2013 essen muss. Ihr wird dieser Doppelstandard nicht erkl\u00e4rt und dar\u00fcber hinaus wird nicht auf ihr Weinen eingegangen und sie darf am Ende die Waffel nicht essen. Es zeigt sich ein Bild vom Kind, welches nicht \u00fcber seine eigene Ern\u00e4hrung entscheiden darf und den Vorgaben der Erwachsenen unterworfen ist. Absprachen, auf welche sich Mia einl\u00e4sst und verl\u00e4sst, k\u00f6nnen nicht eingehalten werden, weil diese Person im Endeffekt nicht die end- g\u00fcltige Entscheidungsgewalt tr\u00e4gt. Durch die Einsch\u00e4tzung, dass Weinen nach dem Mittagsschlaf nicht ungew\u00f6hnlich f\u00fcr Mia ist, wird dar\u00fcber hinaus deutlich, welches Verhalten von Kindern im Kindergarten bevorzugt wird. So sollen Kinder insbesondere nicht grundlos weinen, was sich in dem Satz <em>\u201eDir hat keiner was getan\u201c<\/em> (Z. 12) zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mia wird keinerlei M\u00f6glichkeit gegeben sich an den sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen, sondern diese werden \u00fcber ihren Kopf hinweg getroffen und sie soll damit zurecht- kommen und kein Missfallen zeigen. Dies steht klar im Kontrast zu Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention (KRK), wenn es hei\u00dft \u201edem Kind, das f\u00e4hig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind ber\u00fchrenden Angelegenheiten frei zu \u00e4u\u00dfern, und ber\u00fccksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife\u201c. So hat Mia weder die Chance sich zu \u00e4u\u00dfern, noch wird ihre Bewertung der Situation \u2013 das Weinen kann als \u00c4u\u00dferung von Missfallen ausgelegt werden \u2013 ernstgenommen und ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Beispiel wird auch ein klassisches Spannungsfeld der Kindheitswissenschaften deutlich, da das Handeln oftmals zwischen Kindeswohl und Kindeswille geschieht, in welchem ausgehandelt werden muss, wie Situationen bewertet werden und sich das Handeln ausrichtet. Dadurch das Mia aber nicht jeden Tag eine Waffel von ihren Eltern mitgegeben bekommt und sonst <em>gesundes <\/em>Essen in der Einrichtung isst, besteht kein Grund dem Kindeswillen nachzukommen, da keine nachhaltig negativen Konsequenzen f\u00fcr das Kindeswohl zu bef\u00fcrchten sind. Das Recht auf gesunde Ern\u00e4hrung l\u00e4sst sich aus zwei Kinderrechten der UN-KRK ableiten. Da ist zum einen das Recht auf Gesundheit (Art. 24 UN-KRK) und zum Anderen das Recht auf angemessene Lebensbedingungen (Art. 27 UN-KRK), welche auf eine bestm\u00f6gliche Entwicklung und Gesundheit abzielen und alle Einrichtungen und Institutionen dazu aufrufen, f\u00fcr die Verwirklichung dieser Rechte einzustehen und mitzuwirken. Von daher ist es positiv zu bewerten, dass die Einrichtung und deren Fachkr\u00e4fte f\u00fcr eine gesunde Ern\u00e4hrung der Kinder t\u00e4tig werden. Jedoch muss nicht davon ausgegangen werden, dass der einmalige oder seltene Verzehr einer Waffel einer gesunden Ern\u00e4hrung grunds\u00e4tzlich widerspricht. Es wird deutlich, dass in der Einrichtung gesunde Ern\u00e4hrung durch Vorschriften an die Eltern und Verbote gegen\u00fcber den Kindern gelebt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>So illustriert die \u201eErn\u00e4hrungspyramide\u201c (Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung (2020) modellhaft, wie ausgewogenes Essen aussehen kann (vgl. <a href=\"https:\/\/www.bzfe.de\/ernaehrung\/die-ernaehrungspyramide\/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle\/\">https:\/\/www.bzfe.de\/ernaehrung\/die-ernaehrungspyramide\/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle\/<\/a>). Gem\u00e4\u00df dieser Pyramide geh\u00f6rt auch der Verzehr von ges\u00fc\u00dften Speisen sehr wohl zur Ern\u00e4hrung dazu, wenn auch nur selten. Der*Die Praktikant*In beschreibt jedoch, dass Mia meist Vollkornbrot mit K\u00e4se oder Wurst mitbringt, sodass die Waffel eine Ausnahme darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>So beschreibt Seehaus in ihrem Artikel zu Erziehung und Bildung am Mittagstisch, dass das prim\u00e4re Ziel der schulischen Verpflegung die \u201e(Um-)Gew\u00f6hnung von Kindern an gesunde Speisen\u201c (Seehaus 2014, S. 129) darstellt. Der Verpflegung in den Einrichtungen wird dabei eine \u201edoppelte \u201aErrettungsfunktion\u2018 zugeschrieben. Sie soll \u201epotentielle elterliche Erziehungsdefizite kompensieren und die Kinder richtig ern\u00e4hren\u201c (ebd.). Dieses Motiv zeigt sich zumindest Mia gegen\u00fcber in der beschriebenen Situation, da sie von dem Verzehr der Waffel abgehalten (oder errettet) wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfreich k\u00f6nnte sein, im Team noch einmal \u00fcber den Umgang von mitgebrachten S\u00fc\u00dfspeisen zu sprechen, um entsprechende Regeln zu diskutieren. Diese Regeln sollten mit den Eltern kommuniziert werden. Hierzu geh\u00f6rt ebenfalls der Umgang mit Missachtung der Regeln und der M\u00f6glichkeit von Ausnahmen. Es w\u00e4re aus kinderrechtlicher Perspektive n\u00f6tig, nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder in diesen Entscheidungsprozess miteinzubeziehen und mitentscheiden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den starken Kontrast in der Erz\u00e4hlweise zwischen Situationsbeschreibung und <em>\u201eeigene<\/em>[m] <em>Kommentar<\/em>\u201c wird deutlich, dass diese Situation eine problematische Situation darstellt. Es scheint, als sei der*die Praktikant*In noch sehr mit der Situation besch\u00e4ftigt&nbsp; und haderte mit dem eigenem Handeln..<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Hadern ist aus professioneller Sicht sehr zu begr\u00fc\u00dfen, da hierin die M\u00f6glichkeit be- steht \u00fcber das Vergangene nachzudenken und die eigenen Motive und Handlungsorientierungen mit dem tats\u00e4chlichen Handeln abzugleichen. Dieser Reflexion liegt die Chance inne zuk\u00fcnftig anders zu handeln und den eigenen Orientierungen und moralischen Anforderungen anzupassen. Der Prozess der Reflexion ist f\u00fcr die eigene professionelle Entwicklung wichtig, da so eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Theorie und einer pers\u00f6nliche Weiterentwicklung Raum gegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alanen, Leena (2005): Kindheit als generationales Konzept. In: Heinz Hengst und Helga Zeiher (Hg.): Kindheit soziologisch. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, S. .<\/p>\n\n\n\n<p>Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung (Hg.) (2020): Die Ern\u00e4hrungspyramide. Online verf\u00fcgbar unter https:\/\/<a href=\"http:\/\/www.bzfe.de\/ernaehrung\/die-ernaehrungspyramide\/die-ernaehrungspyramide-eine-\">www.bzfe.de\/ernaehrung\/die-ernaehrungspyramide\/die-ernaehrungspyramide-eine-<\/a> fuer-alle\/ (Abrufam 09.08.2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Hengst, Heinz; Zeiher, Helga (Hg.) (2005): Kindheit soziologisch. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften..<\/p>\n\n\n\n<p>Hengst, Heinz; Zeiher, Helga (2005): Von Kinderwissenschaften zu generationalen Analysen. Einleitung. In: Heinz Hengst und Helga Zeiher (Hg.): Kindheit soziologisch. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, S. .<\/p>\n\n\n\n<p>Kompetenzzentrum Fr\u00fche Bildung (Hg.): Keine Waffel f\u00fcr Mia. Hochschule Magdeburg-Stendal. Online verf\u00fcgbar unter https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/edu- case\/keine-waffel-fuer-mia\/, (Abruf am 15.08.2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Popitz, Heinrich (1986): Ph\u00e4nomene der Macht. Autorit\u00e4t \u2013 Herrschaft \u2013 Gewalt \u2013 Technik. T\u00fcbingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck).<\/p>\n\n\n\n<p>Seehaus, Rhea (2014): Erziehung und Bildung am Mittagstisch. In: <em>Soz Passagen <\/em>6 (1), S. 125\u2013140. DOI: 10.1007\/s12592-014-0157-7. (Abruf am:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die vollst\u00e4ndige Arbeit finden Sie <a href=\"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Studentische_Beitraege_Keine-Waffel-fuer-Mia_Judith-Kaiser.pdf\"><u>hier<\/u><\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Empfohlene Zitation:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hochschule Magdeburg-Stendal\/Kompetenzzentrum Fr\u00fche Bildung (Hrsg.): Keine Waffel f\u00fcr Mia. In: Online-Forum \u201ePraxis reflektiert\u201c <a href=\"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/edu-%20case\/keine-waffel-fuer-mia\/\">https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/edu- case\/keine-waffel-fuer-mia\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"educase-tag":[152],"reflection-method":[24],"class_list":["post-2870","reflection","type-reflection","status-publish","hentry","educase-tag-zwang","reflection-method-dilemma-verfahren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/reflection\/2870"}],"collection":[{"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/reflection"}],"about":[{"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/types\/reflection"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2870"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/reflection\/2870\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2976,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/reflection\/2870\/revisions\/2976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"educase-tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/educase-tag?post=2870"},{"taxonomy":"reflection-method","embeddable":true,"href":"https:\/\/projekte2.hs-magdeburg.de\/praxisreflektiert\/wp-json\/wp\/v2\/reflection-method?post=2870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}